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Foto Deutscher Bundestag
Girls Day: Schülerin aus Wahlkreis schnuppert Bundestagsluft
Larissa Leberecht, Schülerin am Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium in Bad Windsheim hat letzte Woche auf Einladung der SPD- Bundestagsabgeordnete am Girls-Day-Programm der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin teilgenommen.
Anlass für die Einladung war die 10. Auflage des bundesweit stattfindenden Girls‘ Day, an dem Mädchen und junge Frauen Erfahrungen in männerdominierten Berufen sammeln . Insgesamt 70 Schülerinnen aus der ganzen Bundesrepublik hatten Gelegenheit, den Politikbetrieb hautnah mitzuerleben.
Rupprecht: Noch immer zu wenig Frauen in der Politik
„Auch in der Politik und in der Politikberatung brauchen wir mehr Frauen. Deshalb beteiligt sich die SPD-Fraktion gerne mit einem eigenen Besuchsangebot am Girls‘ Day“, erklärt Marlene Rupprecht. Das Programm für die Mädchen konnte sich wirklich sehen lassen. Larissa Leberecht und alle anderen Mädchen hatten Gelegenheit, ihre Abgeordneten zu treffen, den Reichstag zu besichtigen und bei einer Plenardebatte auf der Zuschauertribüne Platz zu nehmen.
Der Höhepunkt war das Treffen der Jugendlichen mit dem SPD-Fraktionschef Dr. Frank Walter Steinmeier, der sich sogar Zeit für ein Fotoshooting nahm und davon berichtete, dass die SPD im Deutschen Bundestag die meisten weiblichen Abgeordneten (56) stellt und damit eine Frauenquote von 38,35 %. erreicht.
Im Rahmen eines Planspiels lernten die Mädchen, wie man einen Gesetzentwurf einbringt und wie ein Gesetz letztlich verabschiedet wird. Dabei durfte eine spannende Debatte über den besten Weg dort hin nicht fehlen – genau wie in der richtigen Politik. Schließlich standen den Mädchen gestandene Politikerinnen Rede und Antwort und zeigten auf, welche Qualifikationen notwendig sind, um in der Politik oder im Bereich der Politikberatung tätig werden zu können.
Ermutigung, auch in den „Männerberuf Politik“ einzusteigen
Am Girls‘ Day öffnen Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland einen Tag lang ihre Tore, um Mädchen Einblick in spannende Berufsbereiche zu ermöglichen. Hintergrund ist, dass viele Mädchen und junge Frauen sich noch immer für die sogenannten „typischen Frauenberufe“ entscheiden. Marlene Rupprecht: „Hier setzt der Girls‘ Day an. Er will Mädchen ermutigen, ihren Beruf aus einer breiteren Palette von Möglichkeiten auszuwählen.“
Vielleicht treffen wir in ein paar Jahren eines der Mädchen wieder – als wissenschaftliche Mitarbeiterin einer Abgeordneten, in meiner Fraktion oder sogar selbst als Politikerin“, zeigt sich Marlene Rupprecht von der Idee überzeugt.
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