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Sehr geehrte Damen und Herren, im oben genannten Leserbrief wurden einige Aussagen gemacht, die man so nicht im Raum stehen lassen kann. Die Gemeinde Eckental stellt ihre Sporthallen den Vereinen zur unentgeltlichen Nutzung durch die Sportler zu Verfügung. In der Vergangenheit haben die Vereine die Belegungszeiten untereinander abgesprochen und der Verwaltung bzw. dem zuständigen Ausschuss mitgeteilt. Die Absprache erfolgte im sogenannten Sportbeirat, dem Vertreter aller Sportvereine angehörten. Der zuständige Jugend- Kultur- und Sportausschuss nahm den Belegungsplan zur Kenntnis und genehmigte Diesen. So weit so gut.
Warum die Vereine das sinnhafte Gremium des Beirates aufgegeben haben, entzieht sich meiner Kenntnis - konnte dieser Kreis doch am besten die Notwendigkeiten und Bedarfe der verschiedenen Sportarten koordinieren. Warum Herr Hofmann in seinem Leserbrief den Wunsch des Ausschusses nach der „Wiederbelebung“ des Beirates als „nach Gutsherrenart“ sieht, erstaunt mich schon sehr, da gerade diese Redewendung beschreibt, dass etwas angeordnet und nicht demokratisch abgesprochen und abgestimmt wird. Gerade er als Vorsitzender eines der größten Eckentaler Sportvereine sollte darin eine Chance sehen, alle Sportler einigermaßen gerecht mit Hallenzeiten bedienen zu können. Übrigens, auch einen reinen Sportausschuss hat es in Eckental in den letzten 25 Jahren noch nie gegeben. Der bis 2008 zuständige Ausschuss beschäftigte sich auch noch mit Jugend- und Kulturangelegenheiten. Dass die Zusammenfassung mit dem Hauptausschuss zu einer Verschlechterung der Interessenvertretung geführt haben soll, kann ich nicht erkennen, da z.B. von unserer Fraktion die gleichen Vertreter dem Ausschuss angehören. Des Weiteren werden die Tagesordnungspunkte in den Fraktionen vorberaten - ob dies bei der CSU der Fall ist, weis ich natürlich nicht. Die Bedeutung des Sportes nimmt im Markt Eckental eine exponierte Stellung ein. Die direkten und indirekten Förderungen wie belaufen sich jährlich auf mehrere 100.000 Euro, in diesem Betrag sind gemeindliche Bürgschaften noch gar nicht enthalten. Auch Herr Hofmann als Vorsitzender müsste bei genauer Betrachtung seines Haushaltsplanes dies erkennen. Eine Reduzierung der Förderungen erfolgte in den letzten Jahren nicht! Dass der zuständige Ausschuss auf Grundlage seiner Förderrichtlinien, den einen oder anderen Antrag nicht genehmigt, kann nicht als Ablehnung des Sportes als solches vermutet werden. Abschließend möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass der Ausschuss sehr wohl in der Lage ist, Richtlinien vorzugeben (siehe einstimmiger Beschluss - Vorrang von Jugendlichen vor 20:00 Uhr vom 31.03.09) aber im Sinne der Sportler und des Sportes den Weg der Absprachen vorziehen würde.
Mit freundlichen Grüßen
.................................. Konrad Gubo Fraktionssprecher SPD |